Heilpraktikerin Helga Ell-Beiser | Herrenstraße 12 | 77948 Friesenheim | Tel. 07821-997760

Phytotherapie (Pflanzenheilkunde)

  

Ganzheitliche Pflanzenheilkunde 

Heilpflanzen sind das älteste und verbreitetste Heilmittel der Menschheit. Sie stellen - kompetent angewandt - als alleinige oder begleitende Maßnahme eine zuverlässige, wirksame und weitgehend nebenwirkungsfreie Medizin dar.

Ihre Anwendungsmöglichkeit ist vielfältig - sowohl in der Akutbehandlung, z.B. bei Erkältungskrankheiten, Magen-Darm-Infektionen, Blasenbeschwerden, als auch in der Behandlung chronischer Beschwerden wie: Erkrankungen der Leber, Galle, Harnwege, Prostata, Haut, Herz, Kreislauf und Gefäße, bei Rheumatischen Erkrankungen sowie bei Erkrankungen des Nervensystems und der Psyche.

Ganzheitliche Pflanzenheilkunde verbindet Erkenntnisse der wissenschaftlichen Forschung mit traditionellem Erfahrungswissen. Trotzdem ist sie im Laufe der letzten beiden Jahrhunderten fast in Vergessenheit geraten. Erst die Rückbesinnung auf das Heilwissen unserer Vorfahren und die wissenschaftliche Erforschung dieser Methoden führten zu einer Renaissance der Phytotherapie – auch bedingt durch die anhaltende Krise des staatlichen Gesundheitssystems und negative Aus- oder Nebenwirkungen der rein chemischen Arzneitherapie (reine Symptombekämpfung, Resistenz gegen Antibiotika etc.).

Heilkräuter kommen meist in Form von Tinkturen, Tabletten, Kapseln, Frischpflanzenpresssäften, Tees, Zäpfchen, Badezusätzen, Wickeln und feinstofflich in der Homöopathie und als Bachblüten zur Anwendung.

  • Homöopathie: Die Homöopathie ist eine weit verbreitete alternative Methode, die der deutsche Arzt Samuel Hahnemann um 1800 begründet hat. Ihr wichtigster und namengebender Grundsatz ist das Ähnlichkeitsprinzip: “Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt” (similia similibus curentur). Das entscheidende Auswahlkriterium für ein homöopathisches Arzneimittel ist demnach, dass es an Gesunden ähnliche Symptome hervorrufen kann wie die, an denen der Kranke leidet. Die Mittelwahl richtet sich nicht nach den einzelnen Symptomen, sondern sie berücksichtigt auch die Art und Weise, wie der Betroffene auf seine Erkrankung reagiert. So erklärt es sich, warum beispielsweise bei Husten unterschiedliche homöopathische Mittel gegeben werden, da nicht jeder Husten die gleichen Symptome hat.
  • Bachblüten: Die Bach-Blütentherapie geht auf den englischen Arzt Dr. Edward Bach (1886 - 1936) zurück. Krankheit wird danach als Folge einer Disharmonie zwischen Körper und Seele des Menschen angesehen und so nach Möglichkeiten für eine Behandlung von Ursachen im Gemütsbereich gesucht. Im Laufe von Jahren fand Edward Bach 38 Pflanzen, die in ihren Schwingungen 38 archetypischen Seelenzuständen des Menschen entsprechen. Gleichzeitig entwickelte er eine neue Methode, um daraus Heilmittel herzustellen.

 

Naturheilkunde für Frauen

Die Heilkräuter haben historisch bedingt gerade in der Frauenheilkunde eine lange Tradition. Sie begleiten die kranken Tage in Form von heilender Nahrung und medizinisch wirksamen Pflanzen. Sie unterstützen den Körper in seiner Regulationsfähigkeit und erinnern ihn daran, dass er eigentlich “weiß“, wie ein harmonisches Zusammenspiel von Organen, Hormonen, Nerven und Stoffwechsel funktioniert. Sie kommen als individuell zusammengestellte Heiltees oder -tinkturen, aber auch als phytotherapeutische Fertigarzneimittel unterstützend zur Anwendung bei Menstruationsbeschwerden, Blasen- und Vaginalinfekten, Endometriose und Wechseljahrsbeschwerden.

 

 

Naturheilkunde für Kinder

Bei Kindern wirkt die Naturheilkunde oft beeindruckend gut, weil es nur leichter Reize bedarf, die Selbstheilung des Körpers anzuregen. In den meisten Fällen benötigt man keine synthetischen Medikamente.

Heilpflanzen ermöglichen kinderfreundliche Anwendungen und heilsame Sinneserfahrungen. Ob leckerer Tee oder Sirup oder liebevolle Einreibungen, Inhalationen oder wohltuende Bäder - Kinder brauchen geradezu den liebevollen Einsatz ihrer Eltern, um rasch wieder gesund zu werden. Mit naturheilkundlichen Verfahren wird das „immunologische Training“ unterstützt, das insbesondere der junge Organismus braucht, um körperlich und seelisch gestärkt an und mit der Erkrankung zu wachsen. Sie unterstützen das gesunde Wachstum ohne frühzeitige Prägungen, Allergien oder Resistenzen auszubilden.

Die Therapien und Kuren greifen auf das alte Erfahrungswissen aus Omas Haus- und Küchenapotheke zurück und gleichzeitig auch auf die moderne Forschungen der wissenschaftlichen Medizin.